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Püppchen- ein Theaterstück für Jugendliche

icon.crdate20.06.2018

Mehr als 80 Schülerinnen und Schüler unserer Schule verfolgten am 08. Juni 2018 eine Aufführung von „Püppchen“, einem Theaterstück zur Stärkung des Selbstbewusstseins von Jugendlichen, das das Jugendamt des Landratsamts Waldshut in Zusammenarbeit mit der AOK Hochrhein-Bodensee für die Schule kostenlos ermöglicht hatte. Die Klassen 6 bis 8 waren eingeladen zu der Aufführung des Ensembles „Sakramo 3D“, die im Pfarrsaal Katholische Kirche St. Benedikt stattfand. Daniel Goldberg als DRK-Schulsozialarbeiter an der Schule an der Rheinschleife hatte kurzfristig die Organisation übernommen.

Sakramo 3D“ ist ein gemeinsames Projekt der Sozialpädagogin, Theaterpädagogin und Regisseurin Monika Wieder mit der Schauspielerin Sarah Gros, die sich auf theaterpädagogische Arbeit an Schulen und auf Choreografie und Tanz spezialisiert hat.

„Püppchen funktionieren, sehen hübsch aus und hängen am Faden. Dieses Stück soll das Selbstbewusstsein von Kindern und Jugendlichen stärken, sie zu aktivem selbstständigen Handeln anregen, ihre Wahrnehmung schärfen, damit sie lernen für sich einzustehen und sich Hilfe zu holen, wenn sie diese benötigen“, so erklären die beiden Theatermacherinnen das Bühnenstück, bei dem es auch um Magersucht geht.

Bei der Nachbereitung in ihren Klassenzimmern in der Schule an der Rheinschleife wurde den Jugendlichen die Möglichkeit gegeben, den Inhalt der Aufführung aufzuarbeiten. Für die kostenlose Aufführung mit einem Gegenwert von mehreren hundert Euro dankte Rektor Hans Strittmatter den Veranstaltern: dem Landratsamt Waldshut, vertreten durch den Suchtbeauftragen des Landkreises Waldshut, Wilfried Könnecker, und der AOK Hochrhein-Bodensee, vertreten durch Ernährungsexpertin Karin Köhler.

Auch Schulsozialarbeiter Daniel Goldberg freute sich über den künstlerischen Beitrag zur Stärkung des Selbstbewusstseins von Jugendlichen. „Das Stück leistet einen wertvollen Beitrag, damit die Jugendlichen über ihre eigene Identität nachdenken und diese Denkanstöße konkret in ihr eigenes Handeln integrieren können“ fasst er die gelungene Theateraufführung zusammen.