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Streitschlichterausbildung

icon.crdate05.04.2011

Streitschlichterausbildung

Tag 1

Dienstag, den 22.03.2011


Pünktlich um 8 Uhr trafen wir (die SchülerInnen, Frau Bäumle, Frau Holzscheiter, Frau Wurster und die uns fahrenden Eltern) auf dem Schulhof ein, verstauten alles Gepäck inklusive Lebensmittel und Getränke für 4 Tage sowie uns selbst in die verschiedenen Autos. Wir waren ziemlich aufgeregt. Nach relativ kurzer Fahrt trafen wir in Merishausen ein. Hier wartete die erste Überraschung auf uns: Wir mussten nicht in der Scheune, an der wir parkten, die vier Tage verbringen. Nur zwei Autos (Frau Bäumle und Frau Holzscheiter mit allem Gepäck) durften zu unserem Ziel dem Buchberghaus hochfahren, alle anderen durften wandern. Nach ca. einer halben Stunde hatten auch wir das wunderschön gelegene Haus erreicht und durften uns außerhalb zuerst mal umsehen. Kurz darauf bezogen wir unsere Zimmer: Die Mädchen im ersten Stock und die Jungs im zweiten Stock. Wir fühlten uns sehr schnell wohl.
Nachdem alle Zimmer bezogen waren, die Küche eingeräumt war und das Holz für unsere Öfen (Heizung, Warmwasser und zum Kochen) bereit gestellt waren, versammelten wir uns im Gruppenraum. Da Frau Wurster und Frau Schäufele uns nicht alle kannten, fertigten wir zuerst Namensschilder an. Nun begann die Arbeit. Den Beginn machte ein Fragespiel in Kreisaufstellung: Welcome diversity. Das Ziel des Spiels war es Gemeinsamkeiten zu entdecken und sich kennen zu lernen. Wir erarbeiteten uns dann Gruppenregeln und wurden informiert, was man als StreitschlichterIn alles beachten muss. Anschließend war Mittagspause und die erste Küchendienstgruppe richtete das Mittagessen mit kalten Platten her. Nach etwas Freizeit gingen wir wieder an die Arbeit. Wir notierten uns Streitfälle und beantworteten verschiedene Fragen dazu. Dies diente der Erarbeitung des Ziels der Streitschlichtung: Es gibt nur Gewinner!
Durch Zuhören, notieren und besprechen erarbeiteten wir uns die 1. Phase der Streitschlichtung, die wir intensiv in Gruppen übten und auch vorspielten. Den Schlusspunkt des Arbeitstages bildete das Blitzlicht – jeder sagte kurz, wie ihm/ihr der Tag gefallen hatte, was positiv bzw. negativ empfunden war.
Der Küchendienst durfte wieder in die Küche und das warme Abendessen zubereiten: Reis mit Geschnetzeltem und Salaten. Es schmeckte super. Danach war Freizeit angesagt, die wir draußen und im Haus mit Spielen verbrachten. Um 22 Uhr war Zimmerruhe und um 23 Uhr Bettruhe angesagt. Eigentlich sollten alle schlafen.
Wir waren gespannt, was der neue Tag uns bringen würde!

Sandy, Thalia und Stefanie (Klasse 7)

Tag 2

Mittwoch, den 23.03.2011


Morgens um 7.45 Uhr trafen wir uns- wieder bei herrlichem Wetter - in der Essküche und frühstückten gemeinsam.
Unser Programm begannen wir mit dem Blinzelspiel. Danach lernten wir den Ablauf der 2. Phase der Streitschlichtung kennen und erarbeiteten uns diese. Um zu testen, ob wir fleißig gelernt hatten, mussten wir in Gruppen üben und anschließend gruppenweise eine Streitschlichtung vorspielen. Es folgte eine kleine Pause mit Kuchen und Getränken. Mit dem „Kuhstall“ Spiel ging es weiter. Nun musste jeder auf eine Karteikarte eine Frage schreiben, die er schon lange gerne einmal jemandem gestellt hätte, sich aber bisher nicht getraut hatte.
Danach begannen wir einzeln nacheinander Karteikarten zu ziehen, die Fragen vorzulesen und so gut wie möglich zu beantworten. Die Gruppenmitglieder formulierten Kontaktaussagen dazu. Dabei gab es sehr berührende Momente. Zum Mittagessen gab es kalte Platten und ca. 45 Minuten Freizeit. Das Mittagsprogramm begann wiederum mit intensivem Üben der beiden bereits gelernten Phasen. Darauf folgte eine kleine Pause mit saftigen Apfelschnitzen und einem Fotoshooting (Gruppenfoto). Wir bearbeiteten unsere Karteikarten weiterhin. Letzter Punkt war ein lustiges Abschlussspiel „ das Doppelposenspiel“ – hier mussten sich unter anderen auch Frau Bäumle und Frau Holzscheiter zum Affen machen. Den Abschluss des zweiten Tages bildete das „Blitzlicht“ – jeder erzählte wie er/sie den Tag gefunden hat.
Der Abend war noch richtig toll. Es gab Käspätzle mit Salat. Leider mussten Frau Bäumle, Frau Holzscheiter und Frau Wurster von uns gehen, aber wir freuten uns auf Frau Etspüler.


Sonja, Lara, Sheila, Cheyenne (Klasse 8)

Tag 3

Donnerstag, den 24.03.2011


Auch heute begannen wir wieder mit dem Frühstück. Frau Gmelin war inzwischen auch angereist. Unsere Tagesarbeit begann mit dem „Obstsalat“ Spiel. Frau Etspüler und Frau Gmelin spielten mit, Herr Berger redete sich heraus mit: “Ich muss dann mal fotografieren.“ Im Anschluss spielten die LehrerInnen die 3. und 4. Phase vor. Danach hatten wir die Chance die ganze Streitschlichtung (Phase 1-4) selbst zu üben. Wieder durften wir uns die Gruppen nicht selbst aussuchen. In der kleinen Pause gab es Kuchen, der ratz-fatz weg war. Anschließend übten wir weiter und eine Gruppe führte eine ganze Streitschlichtung vor.
Das Mittagessen war wiederum – aus Zeitgründen – kalt. Mittags wurden dann nach dem Zufallssprinzip neue Gruppen eingeteilt und wir konnten intensiv üben. Danach hatten wir eine Besprechung, bei der wir unser Lieblingsereignis kundtun durften.
Leider verließ uns Frau Etspüler anschließend.
Zum Abendessen gab es feinen Kartoffelsalat mit Wienerli.

Sonja, Cheyenne, Lara (Klasse 8)

Tag 4

Freitag, den 25.03.2011


Um sieben Uhr hieß es heute aufstehen, eine halbe Stunde später gab es Frühstück.
Beim Programm lernten wir zunächst mit schwierigen Situationen während einer Streitschlichtung umzugehen. Im Anschluss schrieben wir einen kleinen Test, in welchem wir beweisen mussten, was wir die Woche über so gelernt hatten. Die kritischen Fälle durften noch einen Praxistest ablegen (sie durften eine Streitschlichtung durchführen) – schlussendlich erreichten doch alle das Ziel StreitschlichterIn zu sein.
Als letztes sammelten wir Ideen für die Feier zur Urkundenüberreichung und offiziellen Einführung als StreitschlichterInnen.
Mittags wurde dann noch einmal gekocht – es gab Spaghetti mit Tomatensoße und Salate.
Leider mussten wir dann unsere Sachen wieder packen, aufräumen und alle Räume besenrein hinterlassen. Unsere Eltern und die Lehrer brachten uns und das ganze Gepäck sicher wieder nach Hause. Die schönen Tage waren leider viel zu kurz, haben uns aber richtig gut gefallen!

Sonja (Klasse 8)